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ZS Newsticker 30.09.2013

Unternehmensbosse wünschen sich Coaching

Stress

Das ergab das Executive Coaching Surveys 2013 der Universität Stanford. Fast 75% der CEO’s erhalten keine externe Beratung oder Coaching obwohl Sie sich diese wünschen.

Weiter holten sich 78% der CEOs, die ein Coaching in Anspruch genommen haben, die externe Hilfe aus eigenem Antrieb. Mehr als 60% der CEOs gaben an, dass die Fortschritte, die sie durch das Coaching machen, vertraulich bleiben. Jedoch teilten ein Drittel teilte diese Informationen auch mit dem Aufsichtsrat.

Für 43% der CEOs ist Konfliktmanagement der wichtigste Bereich bei ihrer persönlichen Entwicklung. Den wenigsten Verbesserungsbedarf sehen die CEOs bei ihren Motivationsfähigkeiten, ihrer Empathie und Überzeugungsstärke.

Mitglieder des Aufsichtsrates sind dagegen der Meinung, dass CEOs vor allem ihre Fähigkeiten zum Mentoring und zur Talententwicklung sowie ihre Fähigkeit zum Delegieren verbessern sollten.

Verzerrte Wahrnehmung teilweise Schuld für Mehrarbeit

Unter dem Titel „Schuften bis zum bitteren Ende“ haben Corinna Budras und Lena Schipper in der Frankfurter Allgemeinen online einen Betrag über die Ursachen für zu langes Arbeiten veröffentlicht.

In der Gruppe der beobachteten Investmentbank Mitarbeiter, die unter extrem hohem Druck arbeiten und hohen Ansprüchen genügen müssen wurden 3 Hauptgründe für die Mehrarbeit herausgefunden.

- Gruppennormen: Beispielsweise gilt als verpönt als erster zu gehen. Oder es wird zur Mutprobe stilisiert extrem lange zu arbeiten. Wer am längsten arbeiten kann, ist also der Gewinner.

- Hohe Anreize: Zum anderen gibt es hohe Gehälter und das Versprechen einen bestimmten Status zu erhalten.

- Verzerrte (Selbst-)Wahrnehmung: Häufig sagen Mitarbeiter: „Ich arbeite sehr lange, weil ich das von mir selbst erwarte.“ und vergessen dabei dass die übernommenen Erwartungen und Anforderungen, Schuld an den langen Arbeitszeiten sind. Das überspitze Denken wird zum Motor der Selbstausbeutung.

Unternehmer waren in ihrer Jugend häufig antisozial

Ein Team von Entwicklungspsychologen um Martin Obschonka von der Universität Jena und der Universität Stockholm fanden heraus dass Unternehmer in der Jugend häufiger antisozial verhielten als Nicht-Unternehmer.

Für die Studie wurden etwa 1.000 Sechstklässler eines Jahrgangs erfasst und über einen Zeitraum von 40 Jahren begleitet. Für ihre Suche nach antisozialen Tendenzen in Lebensläufen von Unternehmern nutzten die Forscher Daten dieser schwedischen Längsschnittstudie.

Die Psychologen analysierten die Daten danach, wer von ihnen später ein Unternehmen gründete und welches Sozialverhalten eine Personen als Kind und Erwachsener zeigte. Dabei wurde antisoziales Verhalten (Regeln brechen) und delinquentes Verhalten (registrierte Straftaten) untersucht.

Unternehmer waren tendenziell in ihrer Jugend Regelbrecher. Im Vergleich zu Nicht-Unternehmern missachteten sie häufiger elterlicher Verbote, schwänzten und schummelten in der Schule, nahmen häufiger Drogen oder stahlen aus Geschäften. Dies traf allerdings nur auf männliche Studienteilnehmer zu.

Jedoch bestätigt die Studie das Klischee des antisozialen Unternehmers nicht, denn im Erwachsenenalter wiesen Unternehmer keine signifikanten Verhaltensauffälligkeiten im Vergleich zu Nicht-Unternehmern auf.


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