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ZS Newsticker 18.12.2012

Schlechtes Wetter – Bessere Arbeit

Stress

Dies fand Francesca Gino in 2 Studien zur Arbeitsleistung von Mitarbeitern einer Bank und Studenten heraus. In der ersten Studie stellte sie fest, dass die beobachteten Banker bei nebligem, kalten oder regnerischen Wetter einen höheren Output hatten. Aufgrund dieser Erkenntnisse wurde eine neu Studie, die unter Ihren Studenten durchgeführt wurde, konzipiert. Hier wurden den Studenten entweder Bilder von Outdoor-Aktivitäten gezeigt oder die Gruppe aufgefordert einen gewöhnlichen Arbeitstag zu schildern. Die Gruppe mit dem Auftrag einen gewöhnlichen Arbeitstag zu beschreiben erzielte in den danach folgenden Tests zur Konzentrations- und Merkfähigkeit bedeutend bessere Ergebnisse. Gino sieht den Grund darin, dass Mitarbeiter bei schlechtem Wetter weniger abgelenkt sind und nicht darüber nachdenken, was sie jetzt lieber außerhalb des Büros unternehmen würden. Für Führungskräfte könnte das bedeuten, sensible oder besonders wichtige Entscheidungen oder Meetings vielleicht an den Wetterbericht anzupassen.

Deutschlands Führungskräfte auf Platz 2

Laut einer Studie des Unternehmens SHL verfügt Deutschland nach Hongkong über die fähigsten Führungskräfte weltweit. Damit hat Deutschland selbst, das Mutterland der modernen Führungskräfte, die USA hinter sich gelassen. Auch England, Dänemark und Norwegen liegen jetzt hinter Deutschland. Jedoch gibt es nicht nur gute Nachrichten. Bei der Bewertung der zukünftigen Führungskompetenz, belegt Deutschland nur Platz 9. Hier holen Länder wie Brasilien, Indien, Mexiko und die Türkei stark auf und verfügen demnach in der Zukunft über mehr fähige Führungskräfte.

Manager haben weniger Stress

Ein Psychologenteam der Havard University um Gary D.Sherman sind der Frage nachgegangen: „Wer hat mehr Stress: Manager oder Mitarbeiter?“. Dazu wurden, in einer ersten Studie,148 Führungskräfte sowie 65 zufällig ausgewählte Mitarbeiter dazu befragt, wie stressig und belastend sie Ihren Arbeitsalltag empfinden. Zusätzlich wurden den Probanden Speichelproben entnommen und die Menge des Stresshormons Cortisol ermittelt. Die grundsätzliche Annahme, die wohl nahezu jeder unterschreiben würde, dass Manager mehr Stress als Mitarbeiter haben wurde jedoch deutlich wiederlegt. Demnach ist sowohl der subjektiv empfundene sowie der am Cortisol gemessene Stress, deutlich niedriger als bei Mitarbeitern. Eine weitere Studie, die ausschließlich unter Führungskräften durchgeführt wurde, zeigte, dass je höher der Rang des Managers, desto geringer das Stresslevel. Die Erklärung sehen die Wissenschaftler darin, dass das Gefühl der Kontrolle dem Stress entgegenwirkt. Jedoch könnte auch zum Tragen kommen, dass Manager von ihrem Naturell her im Schnitt entspannter sind als Ihre Mitarbeiter.


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