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Worauf Unternehmen achten müssen.

Veränderungsprozesse und Restrukturierungen bedeuten für die Mitarbeiter oftmals Stress, der bis zum Burnout führen kann. Selbst wenn dabei auch persönliche Aspekte eine wichtige Rolle spielen, sollten Unternehmen rechtzeitig vorbeugen.

Rita Schmidt, Abteilungsleiterin in einem mittelständischen IT-Unternehmen war jahrelang nicht einen Tag krank. Doch nur ein halbes Jahr nach der Fusion mit dem ehemaligen Konkurrenzunternehmen fällt sie wochenlang aus. Diagnose: Burnout. Die Zusammenlegung beider IT-Abteilungen und der ständige Kampf um die Abteilungsleitung war irgendwann zuviel. Unsicherheit macht sich breit. Wenn schon „die Schmidt“ nicht mehr kann, wer wird dann der nächste sein, fragt man sich hinter vorgehaltener Hand.

Schwerpunkt „Jung – anspruchsvoll – online – wie die Generation Y die Personalauswahl verändert“

Wussten Sie, dass heutzutage ein 20 Jahre junger Mensch in seinem Leben bereits 250.000 E-Mails, SMS und Instant Messages erhalten und versendet hat? Außerdem hat er wahrscheinlich 10.000 Std. mobil telefoniert und 5000 Std. mit Computerspielen verbracht und sich wahrscheinlich 3500 Std. in sozialen Netzwerken aufgehalten.

Diese beeindruckenden und vielleicht erschreckenden Zahlen sind charakteristisch für die „Generation Y“. Manche nennen sie auch Millennials, gemeint sind junge Menschen zwischen 25 und 30 Jahren, die in den 80-er Jahren geboren wurden. Sie stellen Unternehmen bei der Personalauswahl vor völlig neue Herausforderungen.

So zum Beispiel Heiner Müller, Personalleiter eines mittelständischen Speditionsunternehmens. Er versteht die Welt nicht mehr. Seine Firma sucht jetzt seit Monaten händeringend einen neuen Vertriebskollegen, der nicht älter als Ende 20 sein soll. Drei Bewerbungsgespräche hat er jetzt schon geführt und er hätte alle drei gerne genommen, wenn nicht die Bewerber jedes Mal abgesagt hätten. Mit Begründungen, die ihm den Atem stocken lassen: „Keine Weiterbildungsangebote“ nörgelt der eine. „Wie lange kann ich als Vater in die Elternzeit gehen?“ fragt der andere. Gerade diese Frage trifft Heiner Müller völlig unvorbereitet – Elternzeit? Machen das nicht eigentlich Frauen? Und auch im letzten Gespräch kommt er ins Stocken, als man über die Möglichkeit, während der Arbeitszeit ins Internet zu gehen, spricht. „Natürlich nicht“ lautet Müllers Antwort. „Dann ohne mich“ kontert der Bewerber.


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